Testberichte von Blutdruckmessgeräten

Hoher Blutdruck ist eine echte Volkskrankheit, neben der Generation 50+ sind auch immer mehr junge Leute betroffen. Umso wichtiger ist die regelmäßige Blutdruckkontrolle zu Hause, denn oft bleibt hoher Blutdruck über lange Zeit unbemerkt, da er bei den Betroffenen nur selten deutlich wahrnehmbare Symptome auslöst. Die gesundheitlichen Folgen können erheblich sein. Das muss nicht sein, denn die Kosten für ein Blutdruckmessgerät, egal ob für das Handgelenk oder die klassische Armmanschette, sind minimal.

Wer clever ist bestellt sein Messgerät online, denn die Qualität der im Internet angebotenen Geräte ist keinesfalls schlechter als die der über Apotheken vertriebenen Blutdruckmesser. Oft gibt es sogar das gleiche Gerät zu einem wesentlich günstigeren Preis, neben der bequemen Lieferung direkt ins Haus lassen sich also auch noch viele Euros sparen. Im folgenden haben wir zwei der beliebtesten Blutdruckmessgeräte unter die Lupe genommen und einem kurzen Test unterzogen:

Panasonic EW-BW10

Das EW-BW10 von Panasonic ist ein Blutdruckmessgerät für das Handgelenk. Leicht anzulegen, auch auf Reisen immer dabei. Besonders in Auge fällt das große, kontrastreiche und leicht abzulesende Display. Perfekt für Senioren, bequem Blutdruck messen auch ohne Brille. Die Handgelenkmanschette ist großzügig ausgelegt, was auch das Messen an stabileren Handgelenken ermöglicht. Das Gerät war 2010 Testsieger bei Stiftung Warentest mit der Note Gut (2,0). Besonders gelobt wurde die konstant gute Messgenauigkeit und die einfache Anwendung. Perfekt geeignet auch für alle sensiblen Personen, denen das Aufpumpen und langsame Luft ablassen schon den Schweiß auf die Stirn treibt, denn das Panasonic EW-BW10 mißt bereits beim Aufpumpen den Blutdruck.

Zusätzlich integriert ist eine sogenanntes “Safety System“, das Gerät zeigt hohe Blutdruckwerte mit blinkenden Ziffern an und warnt auch bei möglichen Herzrhythmusstörungen, unregelmäßigem Puls sowie bei offensichtlichen Messfehlern. Wer seinen Blutdruck über einen längeren Zeitraum im Blick haben möchte, kann dafür die 90 Speicherplätze nutzen, was 3 Messungen pro Tag über einen Monat verteilt entspricht. Insgesamt ein sehr solides Gerät, aktuell 177 Bewertungen bei Amazon mit im Schnitt 4,5 Sternen noch einmal.

Wie bei allen Messgeräten am Handgelenk ist die richtige Anwendung wichtig, auch wenn die Anwendung denkbar einfach ist sollte man vorher unbedingt die einfach verständliche Bedienungsanleitung lesen um vermeidbare Meßfehler zu minimieren. Insgesamt ein sehr solides Gerät, das den Status als Testsieger bei der Stiftung Warentest absolut verdient hat.

Aponorm 47034

Der lange bewährte Testsieger von Stiftung Warentest aus dem Jahr 2008 ist ein Gerät mit Oberarmmanschette, die Messung des Blutdrucks ähnelt hier einer Messung beim Arzt. Auch wenn Blutdruckmessgeräte für das Handgelenk heute bereits eine sehr konstante und zuverlässige Messung bieten, ist die Messung am Oberarm dennoch etwas weniger fehleranfällig. Sehr einfache Bedienung, helles großes Display mit sehr gutem Kontrast, sowie eine Blutdruckampel auf dem Gerät, die auch Laien sofort zeigt ob die Meßwerte des Aponorm 47034 Normalbereich liegen oder erhöht sind. Die große Manschette eignet sich selbst für sehr kräftige Oberarme.

Auch die Funktionalität ist üppig: 2 einstellbare Alarmzeiten, damit man keine Messung vergisst. 200 Speicherplätze für Blutdruckwerte, Software und USB Anschlusskabel für den PC, sanftes Aufpumpen Dank ausgeklügelter Fuzzy Logic, Erkennung von unregelmäßigem Puls/Herzrhythmusstörungen, pro Messgang können für mehr Genauigkeit mehrere Messungen vorgenommen werden.

Abgerundet wird der extrem solide Eindruck durch das Gütesiegel der Deutschen Hochdruckliga sowie eine satte Herstellergarantie von 5 Jahren statt der sonst üblichen 2 Jahre. Besser und sicherer als mit dem Aponorm 47034 kann man zu Hause kaum Blutdruck messen.

Gesünder süßen mit Stevia?

300-mal so süss wie Zucker, natürlicher Geschmack, verursacht kein Karies und macht nicht dick – mit diesen und vielen weiteren Versprechen lockt der neue Süssstoff Stevia, der seit Dezember 2011 endlich auch in der Europäischen Union zugelassen ist. Doch wie gut ist die Wunderpflanze wirklich?

Stevia wird aus den Blättern der Pflanze „Stevia rebaudiana“ gewonnen, die besser unter den Namen Honigkraut oder Südkraut bekannt ist. Sie stammt aus Südamerika, wo sie seit Ende der 70er-Jahre in Plantagen angebaut wird. Honigkraut selbst süsst 30 Mal stärker als gewöhnlicher Zucker. Wird die Pflanze jedoch industriell konzentriert, kann sie sogar die 300-fache Süsskraft erzielen.

Stevia rebaudiana flowers

Verfechter von Stevia kämpften bereits Jahre vor der offiziellen Zulassung für den Vertrieb des Süssungsmittels in Europa. Es dauerte jedoch über 20 Monate, bis Ernährungswissenschaftler Stevia ausreichend auf potenzielle Nebenwirkungen und den Grad der Süsse untersucht hatten. Erst dann gaben sie dem südamerikanischen Kraut, genauer den daraus gewonnenen Stevioglycosiden, grünes Licht. Innerhalb kürzester Zeit etablierte sich Stevia in der europäischen Lebensmittelindustrie und wurde von einem Grossteil der Konsumenten sehr positiv aufgenommen.

Da Stevia mit Hilfe eines chemischen Verfahrens aus dem Honigkraut gewonnen wird, darf es allerdings nicht als „natürliches Süssungsmittel“ bezeichnet werden. Verbraucherschützer kritisieren daher immer wieder die Hersteller, die Stevia durch das Abbilden der grünen Blätter als besonders natürlich bewerben.

Das Süssungsmittel ist bereits in vielen Lebensmitteln enthalten

Aktuell kommt der Süssstoff bereits in kalorienarmen Softdrinks, Joghurts und Süssigkeiten sowie Chips, Müsli, Fischkonserven, Marmelade, Suppe und Brühe zum Einsatz. Stevia als Zuckerersatz wird auf Lebensmittelverpackungen mit der E-Nummer E 960 ausgewiesen. Das lange im Internet kursierende Gerücht, Stevia mache impotent, konnte von Wissenschaftlern vollständig widerlegt werden.

Das Süssungsmittel ist in jedem gut sortierten Supermarkt sowie in Drogerien und Reformhäusern erhältlich. Es lässt sich problemlos zum Kochen und Backen verwenden. Allerdings sollten die empfohlenen Mengenangaben auf der Packung unbedingt beachtet werden, da sie sich von herkömmlichem Zucker enorm unterscheiden.

Die Vor- und Nachteile von Stevia als Zuckerersatz

Tatsächlich bietet Stevia eine Reihe von Vorteilen gegenüber Zucker. Anders als dieser enthält das Süssungsmittel beispielsweise kaum Kalorien und eignet sich somit auch bestens für Diabetiker. Da übermässiger Zuckerkonsum Krankheiten wie Karies, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Übergewicht verursachen kann, stellt Stevia eine gesunde Alternative für ernährungsbewusste Konsumenten dar.

Gegenüber den mit Zucker gesüssten Originalprodukten fällt das Stevia-Produkt allerdings bei vielen Konsumenten durch. Häufig schmeckt die kalorienreduzierte Variante weniger süss und hinterlässt zudem einen leicht bitteren Nachgeschmack im Mund. Einige Verbraucher berichten auch von einem stumpfen, belegten Gefühl auf der Zunge, das unmittelbar nach dem Konsum von Stevia auftritt.

Ein paar interessante Nutzererfahrungen mit Stevia aus erster Hand sind in diesem Forum nachzulesen.

Hypertonie mit Ernährung vorbeugen

Nachdem unser Beitrag zum Thema Ernährung und Blutdruck sich besonderer Beliebtheit erfreute, wollen wir das Thema noch einmal aufgreifen. Gesund bedeutet nämlich keineswegs immer Verzicht, denn auch wer übermäßige Mengen an Fett oder Salz meidet, muss deswegen noch lange nicht langweilig Essen.

So werden etwa Knoblauch und dem immer beliebter werdenden Bärlauch positiv auf den Blutdruck wirkende, regulierende Eigenschaften nachgesagt. Auch Seefisch, Gemüse, Spargel und Obst gelten als erste Wahl. Selbst dunkle Schokolade darf auf der Liste stehen, denn die enthaltenen Polyphenole gelten als blutdrucksenkend und gleichzeitig hilfreich bei der Vorbeugung gegen Arteriosklerose.

Letzteres gilt auch besonders für den bekannten Austernpilz, der laut dieser Veröffentlichung des Instituts für Lebensmittelwissenschaft und Ernährung der Universität Hannover, möglicher Weise den menschlichen Cholesterinspiegel senkt. Wie schon mehrfach erwähnt ist  die Kombination aus hohem Blutdruck zusammen mit Gefäßablagerungen besonders ungünstig, schön wenn man hier auf recht einfache und auch noch schmackhafte Weise zur eigenen Gesundheit beitragen kann.

Wem gewisse Nahrungsmittel einfach nicht schmecken, von den vorhandenen positiven Eigentschaften aber dennoch profitieren möchte, der findet auch eine Vielzahl von Alternativen. So gibt es etwa den Austernpilz auch als Extrakt, einfach in Form einer Kapsel zum Schlucken. Auch Knoblauch, den viele mit Rücksicht auf Umwelt und Mitmenschen meiden, ist als Kapsel erhältlich.

Unterm Strich gilt: Gesunde Ernährung alleine reicht manchmal nicht aus, Arztbesuch und die passende vom Arzt verordnete Medikation können lebensrettend sein, aber trotzdem kann man mit dem richtigen Speiseplan einiges dazu beitragen, Blutdruckprobleme in den Griff zu bekommen.

LDL Cholesterin senken mit Traubenkern Extrakt?

Verarbeitete Nahrungsmittel sind eine feine Sache, bequem in der Zubereitung, aus gesundheitlicher Sicht aber nicht unbedingt unbedenklich. Gerade wenn höhere Mengen an tierischen Fetten enthalten sind, die den Cholesterinspiegel negativ beeinflussen können. Cholesterin gilt als eine der Hauptursachen bei der Bildung von Plagues, Ablagerungen in Gefäßen, die besonders im Zusammenspiel mit Bluthochdruck langfristig ein Gesundheitsrisiko darstellen.

Um die eigenen Cholesterinwerte zu senken gibt es hochwirksame Medikamente, die sogenannten Statine, fachlich korrekt spricht man von Cholesterinsyntheseenzymhemmern (kurz CSE-Hemmer). Leider werden sie nicht von allen Patienten gut vertragen, es werden etwa Muskelbeschwerden als Nebenwirkung beschrieben, so daß viele Patienten auf der Suche nach natürlichen Alternativen im Rahmen einer gesunden Ernährung sind, gerade wenn es um Vorbeugung statt um Behandlung akuter Krankheitsbilder geht. Selbstbehandlung ohne ärztliche Rücksprache ist aber immer der falsche Weg, verordnete Medikamente wegzulassen und auf eigene Faust durch andere Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel zu ersetzen ist niemals empfehlenswert. Es sollte also immer der Arzt des Vertrauens zu Rate gezogen werden.

Raisin noir à jus blanc
Ein Wirkstoff dem teilweise antioxidative Schutzwirkung und eine damit einhergehende Senkung des LDL Cholesterinspiegel nachgesagt wird, ist Traubenkernextrakt, bzw. dem im Extrakt vorhandenen Oligomeren Proanthocyanidinen aus der Gruppe der Flavonoide, kurz OPC. Um nicht gigantische Mengen an Trauben essen zu müssen, gibt es den Wirkstoff auch in Form von Kapsel, etwa auf Webseiten wie opckapseln.com. Genau belegt ist die Wirkung auf den LDL Cholesterinspiegel bzw. andere dem Stoff zugeschriebene Wirkungsweisen aber nicht, es handelt sich nicht um ein Medikament mit klinisch erprobter Wirkung sondern lediglich um ein Nahrungsergänzungsmittel.

 

Blutdruck wirksam senken

Neben einer bewußten Ernährung  und ausreichend Bewegung gibt es auch eine Vielzahl vom Medikamenten zur Blutdrucksenkung. Welches oder welche in Kombination ideal für den jeweiligen Patienten ist/sind, entscheidet der behandelnde Arzt, generell teilt man Blutdrucksenker in 5 Gruppen ein:

1. Betablocker

Wie der Name bereits impliziert setzen diese bei den sogenannten Beta-Adrenozeptoren an, die besonders im Herz in großer Menge vorhanden sind. Als Beta-Adrenozeptorantagonisten hemmen sie durch Adrenalin hervorgerufene Effekte, reduzieren so die Auswurfleistung des Herzens und damit auch den Blutdruck.

2. ACE-Hemmer

Haben ihren Ursprung in der Natur, nämlich dem Gift einer exotischen brasilianischen Otterart.  Sie blockieren ein bestimmtes Enzym, das Angiotensin Converting Enzyme das als Teil des sogenannten Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems für die Verengung der Gefäße und Steigerung des Blutdrucks eine Rolle spielt. Durch die Rezeptoren Blockade wird dieser Effekt gedämpft und der Blutdruck gesenkt.

3. Angiotensin-1-Rezeptor-Antagonisten

Funktionieren ähnlich wie ACE-Hemmer, setzen aber an einer anderen Stelle des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems an, blockieren einen anderen Rezeptor.

4. Calciumantagonisten

Die auch als Calciumkanalblocker bekannten Medikamente vermindern das Eindringen/Einströmen von Calciumionen in das Innere der Zellen der Gefäßmuskeln, die für die Erweiterung und Verengung der Gefäße verantwortlich sind. Weniger Kontraktion dieser Muskeln bedeutet quasi entspanntere Gefäße, somit ebenfalls eine Blutdrucksenkung.

5. Diuretika

Gerne auch umgangssprachlich Entwässerungstabletten genannt. Sie führen über vermehrte Flüssigkeitsausscheidung zu einer Reduktion des Blutdrucks. Sie teilen sich ihrerseits in unterschiedliche Gruppen ein, zur Blutdrucksenkung besonders häufig zum Einsatz kommt der Wirkstoff Hydrochlorothiazid, besser bekannt als HCT.

Wie alle Medikamente können diese Präparate eine Vielzahl an Nebenwirkungen mit sich bringen, andererseits ist hoher Blutdruck als “stiller Killer” meist gefährlicher als die möglichen Nebenwirkungen einer Behandlung. Hier bedarf es einer kompetenten medizinischen Abwägung von Nutzen und Risiken. Keinesfalls sollte man als Patient selbstständig die Dosierung ändern oder Präparate einfach ohne Absprache mit dem Arzt nehmen oder absetzen. Wie immer gilt: Alle Angaben ohne Gewähr und Anspruch auf Richtigkeit.

 

Blutdruck und Ernährung

Man unterscheidet zwischen der sogenannten primären und sekundären Hypertonie. Bei der sekundären Hypertonie ist der Auslöser der Blutdruckerhöhung eine andere Grunderkrankung, wie eingeschränkte Nierenfunktion, sie ist allerdings mit knapp 10% die weitaus seltenere Form, der Anteil der primären Hypertonie, ohne eine weitere Erkrankung die diese auslöst, liegt bei über 90%.

Kurz: Meist ist der Blutdruck selbst das Problem, was für die meisten Patienten bedeutet, daß  es neben einer ärztlich verordneten Medikation auch Möglichkeiten gibt, den eigenen Blutdruck durch entsprechende Änderungen von Verhalten und Ernährung zu beeinflussen positiv zu beeinflussen:

1. Mehr Bewegung

Bewegungsmangel und ständiges Sitzen sind nicht nur die Ursache für andere Volksleiden wie Rückenschmerzen, sondern beeinflussen auch den Blutdruck negativ. Selbst wer keine Freude an Sport hat, kann hier selbst aktiv werden. Treppensteigen statt der Rolltreppe oder dem Aufzug, kleinere Besorgungen mit dem Fahrrad oder zu Fuß erledigen, ein Spaziergang in der Mittagspause, in der Summe ist damit schon einiges gewonnen.

2. Gewicht reduzieren

Übergewicht ist ein entscheidender Faktor bei der Entstehung von Bluthochdruck, wer seine Ernährung nur leicht umstellt und so Kohlenhydrate (v.a. Zucker) und Fett einspart, kann auch ohne anstrengende Diät langfristig abnehmen. Beim Einkauf sollte man bewußt auf versteckte Dickmacher achten, etwa Limonaden, Eistee und Schorlen. Auch helle Wurst und Streichwurst haben einen besonders hohen Fettanteil. Fertiggerichte sollte man generell meiden. Kochen und Dünsten statt Braten und Frittieren. Vorsicht ist auch geboten bei vermeintlich gesunden Produkten für Kinder, die mit allerlei gesunden Milchbestandteilen beworben werden, aber überwiegend aus Zucker bestehen. Hier sind alle Eltern in der Verantwortung, denn als Kind erlernte falsche Ernährungsgewohnheiten lassen sich später oft nur schwer ablegen.

3. Alkohol und Nikotin meiden

Alkoholkonsum in Maßen, Rauchen wenn möglich ganz einstellen. Beides sind große Risikofaktoren für alle Arten von Herz- und Kreislauferkrankungen. Leicht gesagt, die Umsetzung fällt oft schwer, doch während niemand mehr ernsthaft bestreiten will, daß Rauchen gesundheitsschädlich ist, wird Alkohol noch oft verharmlost. Mehr zum Thema findet sich auf dieser Seite.

4. Kochsalzkonsum einschränken

Auch bei hohem Blutdruck muß man nicht gänzlich auf Salz verzichten, übermäßiger Konsum sollte aber unbedingt vermieden werden. Viel Natrium ist enthalten in den meisten Fertigprodukten und Tiefkühlprodukten, sowie vielen Wurst- und Käsesorten. Klinische Studien bezüglich des Salzkonsums und der Sterblichkeit durch Herz- und Kreislauferkrankungen kommen zwar zu unterschiedlichen Ergebnissen und sind auch unter Experten ein Streitpunkt, unstrittig ist aber zumindest, daß eingeschränkter Salzkonsum eine Senkung des Blutdrucks zur Folge hat, siehe auch hier.

5. Streß meiden, ausreichend schlafen

Ein hektischer Alltag und zu wenig Schlaf wirken sich blutdruckerhöhend aus.

Weitestgehend grünes Licht gibt es dagegen für Kaffee und Tee, wer hier nicht mehr als 4-5 Tassen täglich zu sich nimmt, liegt noch in dem Bereich, denn die Experten der Deutschen Herzstiftung als unbedenklich ansehen. Zwar erhöht Kaffee oder Tee kurzfristig den Blutdruck, der Körper passt sich aber schon nach wenigen Wochen an den Konsum an.

Wie immer gilt: Im Zweifelsfall sollte man den Arzt seines Vertrauens fragen, denn auch eine bewußte Lebensweise ersetzt nicht den Besuch beim Hausarzt oder Kardiologen. Medizinische Tipps aus dem Internet sind allgemeine Ratschläge, die keine Fachberatung durch einen Mediziner ersetzen.

 

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